Es werden alle auferstehen müssen

Es werden alle auferstehen müssen!

Noch vor 50 Jahren war in Europa die Erdbestattung die übliche Bestattungsart. Heute werden schweizweit jährlich rund 51‘000 Personen, das heisst über 80 % aller Verstorbe-nen kremiert. Nachdem im christlichen Abendland  über 1‘000 Jahre die Leichenverbren-nung abgelehnt wurde, forderten im 18. Jahrhundert Freidenker, dass die Kremation wieder eingeführt werde. Und so, veranlasst  durch die Freidenker, wurde 1878 das erste Krematorium Deutschlands in Betrieb genommen.

Die Bestattungsart eines Menschen widerspiegelt immer auch seine innere Glaubens-haltung. Wie ein Mensch glaubt, so geht er mit seinem Leib um. So war es die Absicht der Freidenker, mit der Kremation ein Zeichen gegen den Auferstehungsglauben zu setzen. Manche unter ihnen hegten sogar den trügerischen Gedanken, durch die Kremation dem Gericht Gottes entgehen zu können, falls es doch noch einen Gott gäbe. Und damit ein allfälliger Gott ihre Asche ja nicht wieder finden könnte, lassen sie ihre Asche irgendwo in einen See oder Fluss zerstreuen.

Die Bibel, Gottes Wort, redet fast immer von Ganzkörperbestattung (Grab, Gruft, begraben und Verwesung).  Nur in Ausnahmefällen, und immer in Verbindung mit Gericht, redet sie von Leichenverbrennung. In Verbindung mit der Auferstehung heisst es in 1.Kor.15.44:  „Es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistlicher Leib.“

Die Bibel lehrt uns auch, dass es eine Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten geben wird. So z. B. in Apg. 24.15:  „Ich habe die Hoffnung zu Gott, die auch sie selbst haben, nämlich, dass es eine Auferstehung der Gerechten wie der Ungerechten geben wird.“ Das heisst: Es werden alle auferstehen müssen, sei es in der ersten Auferstehung zum Leben oder in der 2. Auferstehung zum Gericht. Gott wird alle wiederfinden und keiner kann der Auferstehung entgehen. Auch wenn jemand sich verbrennen und seine Asche im Weltmeer zerstreuen liesse, wird er auferstehen müssen. Niemand kann Gottes Gericht entgehen, es sei denn, er akzeptiere die Gabe Gottes: „Vergebung der Sünden und ewiges Leben durch Jesus Christus.“

Wer diese Gabe Gottes empfangen hat und sie zu schätzen weiss, der wird danach trach-ten und sich bemühen, Gottes Willen zu tun, auch in seinem letzten Akt auf Erden. Da die Bibel fast immer nur von Ganzkörperbestattung spricht, wird ein Christ auch in diesem Punkt das tun, was Gott uns in Seinem Wort vermittelt. Durch die Erdbestattung gibt ein Christ nicht nur ein Zeugnis von seinem Glauben an die Auferstehung der Toten, sondern auch von seiner Überzeugung, dass Gottes Wort die Wahrheit spricht. Ganz im Gegensatz zu den Freidenkern, die durch die Kremation dem Auferstehungsglauben widersprechen wollen.

Heute ist an vielen Orten die Kremation der Regelfall, das heisst, wenn nichts anderes verfügt wurde oder von Familienangehörigen verlangt wird, wird kremiert. Deshalb empfiehlt der Verein für Erdbestattung und Persönlichkeitsschutz (VE+P), dass Personen, die erdbestattet sein möchten, dies auch verfügen. Verfügungsformulare und eine Anleitung zum Verfügen, kann unter folgender Internetadresse heruntergeladen werden:
http://www.ve-p.ch/index.php/de/verfuegungsformulare.html
Arthur  Bosshart
Sekretär VE+P
(Dieser Text darf gerne kopiert und weitergegeben werden.)

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