Welche Bedeutung kommt dem irdischen Leib zu’

Welche Bedeutung kommt dem irdischen Leib bei der Auferstehung zu?

 Dieser Frage möchten wir in erster Linie anhand der Bibel nachgehen.

So beginnen wir gleich auch beim Anfang und gehen mit dieser Frage durch die Bibel hindurch. Wir betrachten dann auch noch ein paar wenige Möglichkeiten der heutigen Technik und fragen uns:
Wenn der Mensch das schon kann, warum soll Gott nicht noch mehr tun können?

 

In 1. Mose 2.7 können wir lesen:

Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

 

Gott formte den Menschen aus Erde vom Acker.

In diesem Zustand war der Mensch aber noch tot. Wie ein Computer ohne Software zu nichts nütze ist, so ist der irdische Körper ohne den Odem Gottes, das heisst ohne die Seele, zu nichts nütze und tot. So heisst es in der Bibel dann weiter, dass Gott dem Menschen den „Odem des Lebens einblies“ und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. Er konnte selbstständig denken, reden, entscheiden und handeln.

 

Doch schon sehr bald kam die Katastrophe, der Sündenfall wie es in
1. Mose 3.6 geschrieben steht: .

Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß.

 

Obwohl Gott  Adam geboten hat, nicht vom Baum der Erkenntnis zu essen, denn wenn er davon essen würde, er gewisslich sterben müsse, nahm Adam dennoch von diesem Baum und ass davon. Dadurch versündigte er sich gegen Gott und so starb der erste Mensch sofort den geistlichen Tod. Das heisst, Adam hatte keine Gemeinschaft mehr mit Gott.
Zuerst starb der Mensch den geistlichen Tod, später auch den leiblichen Tod,
denn der Sünde Sold ist der Tod.“ (Röm. 6.23)
Als Folge des Sündenfalls musste Gott den Menschen aus dem Paradies vertrei-ben und den Fluch aussprechen wie es in 1.Mose 3.19 heisst: „Im Schweisse deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist.  Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.“

Dann heisst es weiter in 1. Mose 3,22-24:
Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, dass er nur nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich!
Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden,  dass er die Erde bebaute, von der er genommen war.  Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.
Gott musste den Menschen aus dem Paradiese vertreiben, damit er als sündiger Mensch nicht auch noch nach dem Baum des Lebens greift und als sündiges Wesen ewig lebe.
Gott wird es nie zulassen, dass der Mensch als sündiges Wesen ewig leben kann.
Deshalb heisst es, dass er die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert zur Bewachung des Baumes des Lebens eingesetzt hat.
Gott hat dann aber für den Menschen einen Ausweg geschaffen, damit der Mensch wieder zum ewigen Leben finden kann.
So hat Er in 1. Mose 3.15 gleich schon eine Verheissung gegeben, indem er zu der Schlange sagte:
Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.
Jesus Christus war der Mann, der der alten Schlange den Kopf zertreten hat und dem die Schlange in die Ferse gestochen hat. Und so hat Jesus Christus das Strafgericht Gottes, „den Tod“, auf sich genommen und den Lohn der Sünde bezahlt,  damit der  Mensch durch IHN wieder Zugang zum ewigen Leben hat.
Das ist aber der einzige Weg zum ewigen Leben. Einen anderen gibt es nicht, wie es in Apg.4.12 heisst:
Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden
Was den Leib angeht, so wusste Hiob, dass der Mensch zu Staub zurückkehren wird und sagte:
Hiob 10.9
Bedenke doch, dass du mich aus Erde gemacht hast, und lässt mich wieder zu Staub zurückkehren?
Und in Hiob 33.6:
Siehe, vor Gott bin ich wie du, und aus Erde bin auch ich gemacht.
Und in Psalm 104.29 heisst es:
Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie; nimmst du weg ihren Odem (die Seele), so vergehen sie und werden wieder Staub.
Fleisch und Blut, das heisst der Leib kann das Reich Gottes nicht ererben.
In Pred 12,7 steht in Bezug auf den Leib geschrieben:
Denn der Staub muss wieder zur Erde kommen, wie er gewe-sen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.
Weiter steht in 1. Korinther 15.50:
Das sage ich aber, liebe Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit.

Und 2.Korinther 5,1-7 sagt:
Denn wir wissen: wenn unser irdisches Haus,  diese Hütte,  (der Leib) abgebrochen wird, so haben wir einen Bau (neuen Leib), von Gott erbaut, in Haus (einen Leib), nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.
Denn darum seufzen wir auch und sehnen uns danach, dass wir mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, überkleidet werden, weil wir dann bekleidet und nicht nackt befunden werden.
Denn solange wir in dieser Hütte (diesem Leib) sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen,
damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben.
Unsere Seelen müssen also den irdischen Leib ablegen,
weil der irdische Leib ein Leib der Sünde ist.
Dieser Leib muss sterben und zu Staub werden.
Und so legen wir den irdischen Leib in die Erde wie ein Samenkorn.

Die Bibel redet fast nur von Ganzkörperbestattungen
und nur in Ausnahmefällen von Leichenverbrennung und wenn, dann immer in Verbindung mit Gericht.
So lesen wir immer wieder, dass man den Körper in eine Höhle, Gruft oder in ein Grab gelegt hat.

Ich erwähne davon nur einige Beispiele:
1.Mo 23,19 Danach begrub Abraham Sara, seine Frau, in der Höhle des Ackers
in Machpela östlich von Mamre.

1.Mo 25,9 Und es begruben ihn seine Söhne Isaak und Ismael in der Höhle
von Machpela auf den Acker Efrons, des Sohnes Zohars, des Hetiters,
die da liegt östlich von Mamre

1.Mo 48,7 Und als ich aus Mesopotamien kam, starb mir Rahel im Land Kanaan
auf der Reise, als noch eine Strecke Weges war nach Efrata, und ich
begrub sie dort an dem
Wege nach Efrata, das nun Bethlehem heißt.

1.Mo 50, 12-13 Und seine Söhne taten, wie er ihnen befohlen hatte, und brachten
ihn ins Land Kanaan und begruben ihn in der Höhle auf dem Felde
von Machpela, die Abraham gekauft hatte
mit dem Acker  zum
Erbbegräbnis von Efron, dem Hetiter, gegenüber Mamre.

5.Mo 34, 5-6 So starb Mose, der Knecht des HERRN, daselbst im Lande Moab
nach dem Wort des HERRN. Und Er begrub ihn im Tal, im Lande
Moab gegenüber Bet-Peor
.

Jos 24,30 Und man begrub ihn in dem Gebiet seines Erbteils in Timnat-
Serach, das auf dem Gebirge Ephraim liegt, nördlich vom Berge
Gaasch.

Jos 24,32 Die Gebeine Josefs, die die Israeliten aus Ägypten gebracht
hatten, begruben sie zu Sichem auf dem Stück Feld,
das Jakob von
den Söhnen Hamors, des Vaters von Sichem, für hundert Goldstücke
gekauft hatte. (Sie trugen die Gebeine 40 Jahre durch die Wüste)

Jos 24,33 Auch Eleasar, der Sohn Aarons, starb und sie begruben ihn in
Gibea,
der Stadt seines Sohnes Pinhas, die ihm gegeben war auf dem
Gebirge Ephraim.

Ri 16,31  Da kamen seine (Simsons) Brüder herab und das ganze Haus seines Vaters, und sie hoben ihn auf und brachten ihn hinauf und begruben ihn im Grab seines Vaters Manoach zwischen Zora und Eschtaol. Er hatte aber Israel zwanzig Jahre gerichtet.

1.Sam 25,1 Und Samuel starb und ganz Israel versammelte sich und hielt ihm die
Totenklage. Und sie begruben ihn (Samuel) in seinem Hause zu
Rama.

1.Sam 31, 12-13  … und nahmen die Leichname Sauls und seiner Söhne von der
Mauer zu Bet-Schean und brachten sie nach Jabesch und salbten sie
dort. Und sie nahmen ihre Gebeine und begruben sie unter dem
Tamariskenbaum
bei Jabesch und fasteten sieben Tage.

Es gibt im Alten Testament noch viele weitere Stellen, wo die Bibel immer von begraben, Grab, Grube, Verwesung redet. Verwesen kann ein verbrannter Leib nicht.

Auch im Neuen Testament redet die Bibel davon, dass die Gläubigen begraben wurden.
Der Leib von Jesus Christus selbst wurde einbalsamiert und in eine Höhle gelegt, wie es in Joh.19,40 nachzulesen ist.
Da nahmen sie den Leichnam Jesu und banden ihn in Leinentücher mit wohlriechenden Ölen,  wie die Juden zu begraben pflegen.
Aus diesem Vers geht hervor, dass die Ganzkörperbestattung in Israel das Normale war.
So können wir auch lesen, dass Johannes der Täufer und Stefanus, ja sogar Hananias und Saphira, die doch den Heiligen-Geist betrogen haben, begraben wurden.
Von Johannes dem Täufer heisst es: Johannes der Täufer;  Da kamen seine Jünger und nahmen seinen Leichnam und begruben ihn; und sie kamen und verkündeten das Jesus. Mt 14,12 
Und von Hananias und Saphira steht geschrieben: Da standen die jungen Männer auf und deckten ihn zu und trugen ihn (Hananias) hinaus und begruben ihn.  Apg 5,6
Und sogleich fiel sie zu Boden, ihm vor die Füße, und gab den Geist auf. Da kamen die jungen Männer und fanden sie tot, trugen sie hinaus und begruben sie neben ihrem Mann Apg 5,10
In Bezug auf Stephanus heisst es in Apg 8,2Es bestatteten aber den Stephanus gottesfürchtige Männer und hielten eine große Klage über ihn.

Wir sehen, durch die ganze Bibel hindurch, dass für Gott, die Ganzkörper-bestattung das Normale, die Verbrennung aber immer nur Gericht.

In Bezug auf die Auferstehung und den Leib schreibt Paulus den Korinthern folgendes:
1. Korinther 15.35 bis 49:
35 Es könnte aber jemand fragen:
Wie werden die Toten auferstehen und mit was für einem Leib werden sie
kommen
?
36 Du Narr: Was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt.
37 Und was du säst, ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein bloßes
Korn, sei es von Weizen oder etwas anderem.
38 Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er will, einem jeden Samen seinen eigenen Leib.
39 Nicht alles Fleisch ist das gleiche Fleisch, sondern ein anderes Fleisch haben
die Menschen, ein anderes das Vieh, ein anderes die Vögel, ein anderes die
Fische.
40 Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber eine andere
Herrlichkeit haben die himmlischen und eine andere die irdischen.

41 Einen andern Glanz hat die Sonne, einen andern Glanz hat der Mond, einen
andern Glanz haben die Sterne; denn ein Stern unterscheidet sich vom andern
durch seinen Glanz.
42 So auch die Auferstehung der Toten.
Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.
43  Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit.
Es wird gesät in Armseligkeit und wird auferstehen in Kraft.

44  Es wird gesät ein natürlicher – und wird auferstehen ein geistlicher Leib.
Gibt es einen natürlichen Leib, so gibt es auch einen geistlichen Leib.
4
5 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einem lebendigen
Wesen« (1.Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.
46 Aber der geistliche Leib ist nicht der erste, sondern der natürliche; danach der
geistliche.
47 Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch; der  zweite Mensch ist vom
Himmel.
48 Wie der irdische ist, so sind auch die irdischen; und  wie der himmlische ist, so
sind auch die himmlischen.
49 Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen (das  Bild des Adams),
so werden wir auch tragen das Bild des himmlischen. (das Bild des Christi)

Merken wir:  Paulus schreibt:
Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.
Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit.
Es wird gesät in Armseligkeit und wird auferstehen in Kraft.
Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib.
Gibt es einen natürlichen Leib, so gibt es auch einen geistlichen Leib.

Mit anderen Worten:
Wir legen den verweslichen Leib in die Erde.
Auferstehen wird ein unverweslicher Leib.
Wir legen einen armseligen Leib in die Erde,
Auferstehen wird ein Leib in Kraft und Herrlichkeit

Wir legen einen natürlichen, den Naturgesetzen unterworfenen  Leib, in die Erde, Auferstehen wird ein Leib, wie Jesus Christus ihn nach der Auferstehung hatte, der nicht mehr den Naturgesetzen unterworfen ist.

Wir werden also in der Auferstehung einen neuen Leib erhalten.  

Welche Rolle genau der irdische Leib bei der Auferstehung spielen wird,
darüber gibt die Bibel meines Wissens nach keine näheren Angaben.

Wir wissen heute aber, dass in einer winzigen Zelle alle Informationen des Erbguts eines Lebewesens oder einer Pflanze enthalten sein können.
Wir wissen auch, dass der Mensch mittels der Klontechnik heute fähig ist, aus einer uralten Zelle wieder neues Leben zu erwecken.

So konnte man betreffend Samenkörner Folgendes in einem Zeitungs-Artikel  lesen:

Keim-Rekord: Biologen erwecken uralte Lotussamen
Bis zu 500 Jahre alt waren Samen der Lotuspflanze, die Forscher nun zum Keimen gebracht haben. Allerdings fiel das Ergebnis des Rekordexperi-ments keineswegs normal aus.

Jahrhunderte lagen die Lotussamen in einem ausgetrockneten See im nordöst-ichen China, bis die US-Biologin Jane Shen-Miller sie einsammelte. Mit ihren Kollegen hat die Forscherin von der University of California in Los Angeles die uralten Körner keimen lassen – mit einem überraschenden Resultat.

Wie das internationale Team in der Fachzeitschrift “American Journal of Botany” berichtet, gingen alle der vier getesteten Samen auf. Nach Angaben der Wissen-schaftler ist es das erste Mal, dass aus so alten Samen – eine Datierung mit der Radiokarbonmethode ergab 200 bis 500 Jahre – Sprösslinge gezogen werden konnten.

Im Tagesspiegel vom 22.2.2012 stand:
31.000 Jahre alte Pflanze zum Leben erweckt
Forscher erwecken 31.000 Jahre alte Pflanze aus dem ewigen Eis zum Leben. Die Kälte-Konservierung ihrer Samen zeige, dass Permafrost-böden einen Genpool uralten Lebens in sich bergen, das längst von der Erde verschwunden ist.

Trotzdem war es nicht einfach, aus den Samen wirklich eine Pflanze zu ziehen. Bei vier Pflanzen-Spezies scheiterten die Forscher. Auch das Leimkraut, dessen Samen laut Radiokarbon-Datierung etwa 31.800 Jahre alt sind, war zunächst widerspenstig. Aus reifen Samenkörnern war kein Pflänz-chen zu gewinnen. Erst als die Forscher Teile des Fruchtkörpers von drei unreifen Samenkörnern im Reagenzglas kultivierten, hatten sie Erfolg. Insgesamt 36 Pflänzchen konnten sie im Labor zu neuem Leben erwecken. Nach zwei Jahren blühte das Leimkraut erstmals und produzierte wiederum Samen

In einem anderen Zeitungsartikel konnte man lesen:
dass Wissenschaftler an der Wiederauferstehung einer ganzen Reihe längst ausgestorbener Tiere arbeiten! So hiess es:
Stapfen bald wieder Mammuts über die Erde?

von Arno Meili – Vom Dodo bis zum Mammut: Forscher wollen 22 ausgestorbene Tierarten wieder zum Leben erwecken. Und sie sogar in die freie Wildbahn entlassen. Bisher konnte man ausgestorbene Tierarten nur in Büchern und Museen betrachten. Geht es nach führenden Zoologen und Gentechnikern, soll sich dies nun ändern. Wie «The Journal» berichtet, haben sich diese vor wenigen Tagen auf einer Konferenz in Washington darauf geeinigt, verschiedene Tierarten wieder zum Leben zu erwecken, unter ihnen auch bekannte Exemplare wie die Wandertaube, der tasmanische Tiger und sogar das Wollhaarmammut.

Wenn es dem Menschen schon möglich ist, mittels einiger Zellen längst ausgestorbener Tiere aus diesen Zellen neues Leben zu erwecken, wieviel mehr wird es Gott möglich sein, aus einem Staubkörnchen wieder einen neuen Leib zu schaffen wie er vor x-hunderten Jahren gewesen war, nur noch viel herrlicher?
Ist Gott nicht viel mächtiger als der Mensch?

Übrigens: Haben wir nicht in der Metamorphose des Schmetterlings auch ein Bild der Auferstehung vor uns?

Und jedes Jahr können wir in der Natur, als ein Schattenbild auf die Auferstehung miterleben, wie die Pflanzen im Herbst absterben, im Winter wie tot sind und im Frühling wieder alles neu spriesst und einen neuen Glanz des Lebens haben.

Da alle Menschen eines Tages sterben müssen, ist es von grosser Wichtigkeit, dass der Mensch durch Jesus Christus Frieden mit Gott hat, indem er seine Verlorenheit anerkennt, seine Schuld vor Gott bekennt und glaubt, dass Jesus Christus durch seinen Tod am Kreuz auf Golgatha seine Schuld vor Gott bezahlt hat und so vor Gott gerecht ist.
So wird er an der 1. Auferstehung teilhaben.

Das ist die allerwichtigste Angelegenheit, die ein Mensch in seinem Leben zu regeln hat.

Auf dem Fundament dieses Glaubens ist es uns aber auch ein Anliegen, im Leben das zu tun, was die Bibel uns lehrt und aufzeigt.
Und wie wir auf Grund der biblischen Aussagen gesehen haben, ist die Ganz-körperbestattung offensichtlich die von Gott gewollte Bestattungsart.
Die Bibel lehrt uns, dass wir den Leib wie ein Samenkorn in  die Erde legen. Ein Samenkorn verbrennt man aber nicht, bevor man es sät.

Für Christen ist die Bibel wegweisend, sei es im Leben oder im Tod.
Warum sollten wir denn mit dem Leichnam etwas anderes machen als das, was Gott uns in seinem Wort vorzeigt.

Abschliessend können wir sagen dass die Ganzkörperbestattung auch heute noch die christliche Bestattungsart ist weil:
–      1. die Bibel hunderte Male von Grab, Gruft, begraben, Begräbnis oder
Verwesung spricht.
–      2. in der Bibel von Leichenverbrennung nur wenige Male berichtet wird und
wenn, dann immer in Verbindung mit Gericht,
–      3. die Leichenverbrennung in Europa von den Freimaurern, eingeführt und
gefördert wurde und wird
–      4. Die Freidenker mit der Kremation dem Auferstehungsglauben
widersprechen wollen.
–      5. die Leichenverbrennung die Bestattungsart der Heiden ist
–      6. die Leichenverbrennung sowieso alles andere als umweltfreundlich ist.
–      7. wir mit einer Erdbestattung  ein Zeugnis von der Auferstehungshoffnung und vom Glauben an Gottes Wort ablegen.

Mit einer Erdbestattung kann ein Christ ganz sicher sein, dass er damit nicht gegen Gottes Willen handelt, was man von einer Kremation sicher nicht sagen kann.

 

Arthur Bosshart
Sekretär VE+P